Die größten Sünden in wissenschaftlichen Arbeiten, Teil I:
- Wikipedia ist ein Portal, an dem quasi jeder mitarbeiten und Artikel einstellen darf. Eine wissenschaftliche Arbeit zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass die verwendeten Quellen „hieb- und stichfest“ sind. Also nutze bitte nicht Wikipedia als Quelle im Rahmen Deiner Arbeit ‒ wenn Du sie ernst nimmst:-)
- Die Verwendung der Ich-Form ist ebenfalls unüblich, es sei denn, dies ist mit der Prüferin/dem Prüfer ausdrücklich im Vorfeld geklärt worden. Verwende stattdessen: „Die Verfasserin/der Verfasser dieser Arbeit …“
- Eine Danksagung ist im Normalfall in einer wissenschaftlichen Arbeit nicht üblich, vor allem dann nicht, wenn den Eltern, der Freundin/dem Freund, der netten Nachbarin etc. gedankt wird. Du hast schließlich keinen Oscar gewonnen:) Wenn Du allerdings sehr lange an einer Dissertation gearbeitet und durch einen Professor etc. sehr viel Hilfe erhalten hast, darfst Du das schon erwähnen. Musst Du aber nicht.
- Die Leserin/der Leser wird NIE direkt angesprochen (höchstens im Vorwort). Also nicht: „Auf der nächsten Seite finden Sie die Ausführungen zu …“, sondern: „Auf der nächsten Seite finden sich die Ausführungen zu …“
- Vermeide umgangssprachliche Formulierungen wie etwa „gucken“ ‒ besser: „betrachten“, „beleuchten“, „analysieren“ etc. Du willst ja schließlich zeigen, dass Du ein Profi bist, oder?
