Sie haben ausreichend Material gesammelt? Sie haben die Themen im Kopf und bringen es doch nicht zu Papier? Sie überarbeiten Ihre Texte immer wieder und stellen alles infrage?
Das können Anzeichen einer Schreibblockade sein. Je länger sich dieser Prozess zieht desto mehr geraten Studierende in einen Kreislauf von Frust, Sorge und weiterer Blockade. Das Selbstwertgefühl sinkt; das Studium verlängert sich immer mehr. Gute Analytiker und hervorragende Praktiker können so an einem Studium scheitern, denn akademisches Schreiben ist ein anspruchsvoller Prozess, welcher der Übung bedarf – und das kostet Zeit, die neben allen anderen Verpflichtungen oft nicht erübrigt werden kann. Die Sorge, die Anforderungen nicht erfüllen zu können, wiegt schwer.
Woran erkenne ich eine Schreibblockade?
Hohe Ablenkbarkeit und häufige Unterbrechungen
Aktives Aufsuchen anderer Tätigkeiten und Erfüllen anderer Aufgaben
Aufschieben des Schreibens
Durchbrechen des sinnvollen Schreibprozesses
Zunehmender Druck und Angst vor dem Schreiben
Tipps:
- Arbeiten Sie an Ihrer Arbeitsorganisation und Ihrem Selbstmanagement.
- Erweitern Sie Ihre Kompetenzen. Besuchen Sie Kurse, in denen Sie wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben üben.
- Lösen Sie die Schreibblockade durch Übungen. Schreiben Sie zum Beispiel einen Brief an einen Freud/eine Freundin und erklären Sie darin Ihr Projekt.
- Sie haben Angst vor dem empirischen Teil? Gliedern Sie diesen zunächst aus.
Benötigen Sie Unterstützung?
