Stell Dir vor, Du beginnst einen Satz ‒ natürlich von vorne, alles andere ergibt keinen Sinn (und ein Sinn soll ja schließlich vorhanden sein), wobei anzuführen ist, dass ein Satz eine Aneinanderreihung von Wörtern ist, schließlich braucht man Wörter, um einen Satz zu bilden, darüber hinaus sind noch Satzzeichen von Bedeutung, etwa Punkt, Fragezeichen, Semikolon, Ausrufezeichen etc., und während du so langsam vor dich hin liest, beginnst du allmählich den Faden zu verlieren, sodass du, wenn du dann endlich am Ende angekommen bist, was bei einem Satz, der über mehr als fünf Zeilen reicht, auch wirklich seine Zeit benötigt, gar nicht weißt, welchen Inhalt dieser Satz hat bzw. kommt es sogar vor, dass der Anfang des Satzes überhaupt nicht mehr zum Ende des Satzes passt …
Genau, du hast es erfasst: Bitte keine Bandwurmsätze schreiben. Die Sätze sollten einfach formuliert und klar verständlich sein. Verwende an den korrekten Stellen Fachbegriffe. So demonstrierst du deine Fachkompetenz – und nicht anders.
Eher unschön ist es auch, wenn alles versubstantiviert wird, etwa: „Am Ende erfolgt dann noch die Betrachtung der Testprobe.“ Verwende lieber Verben, dann liest sich das Ganze flüssiger: „Am Ende wird dann noch die Testprobe betrachtet.“ Und wenn wir schon dabei sind: Vermeide „Man“-Formulierungen, da diese sehr allgemein gehalten wirken. Auch die Verwendung von Passivkonstruktionen solltest du nicht überstrapazieren, da dies ebenfalls nicht zu einer besseren Lesbarkeit beiträgt.
Schön sind hingegen Absätze. Diese gliedern den Text und lassen ihn leichter wirken. Des Prüfers Auge wird es dir danken 🙂
Viel Spaß und Erfolg wünscht,
das Brainwriters Team
